Der Stiftländer Urlaib


Ein Brot wie vor 200 Jahren

Zu 100% aus dem regionalen Getreide Roggen hergestellt. Gelockert nur mit einem natürlich gesäuerten Vollkornsauerteig, der in Holzwannen aus Pappelholz, über eine Zeit von 36 Stunden, seinen unvergleichlichen Duft nach Haselnüssen, Malz und Honig entwickelt.

Gewürzt mit aromatischem Steinsalz und dem geheimnisvollen, heimischen Wildkraut Bärwurz, das Nuancen von Fenchel, Anis, Kümmel und Bockshornklee mit sich bringt. Im Holzofen kräftig gebacken, entsteht so nicht nur eine rösche Kruste, die eine lange Frischhaltung gewährleistet, sondern auch die verschiedensten Röstaromen von kaffeeartig über malzig, bis hin zu zarten Noten von Esskastanien, die auch dem Inneren des Brotes (Krume) einen interessanten Geschmack geben.

Das heimische Wildkraut Bärwurz

Unser Stiftländer Urlaib wird mit dem geheimnisvollen, heimischen Wildkraut Bärwurz gewürzt. Es trägt auch maßgeblich zu dem einzigartig-würzigen Geschmack des neuen Brotes bei.

Bärwurz wurde früher oft in Klostergärten angebaut. Der in Europa heimische winterharte Wurzelstock wächst bevorzugt auf Wiesen und in lichten Laubwäldern. Als mehrjährige Pflanze wird der Bärwurz zwischen 15 und 50 Zentimeter hoch. Die typischen gelblich weißen Blüten erblühen zwischen Mai und August, die Samen entwickeln sich dann im Herbst aus der Bärwurz-Blüte.

Frische Blätter des Bärwurzes können in der Küche wie Petersilie eingesetzt werden. Ob getrocknet oder als Tinktur, das würzige Wunderkraut hat viele Einsatzgebiete.


Zu Urgroßmutters Zeiten!

Der Brotback-Tag war schon zu Großmutters und Urgroßmutters Zeiten ein ganz besonderer Tag. Kaum einer konnte es erwarten einen Bissen vom frischen Brot zu nehmen. Das Haus wurde von einem wunderbaren Duft erfüllt. Die Familie versammelte sich in der Stube am Tisch um gemeinsam das erste Stück von dem dampfenden Brot abzuschneiden. All diese Erinnerungen werden wieder wach, bei dem Bissen in unseren Stiftländer Urlaib - Ein Brot aus vergessener Zeit!